Der Rhodesian Ridgeback

Checklist für den glücklichen Ridgeback

  • Ein geduldiges und erfahrenes Herrchen/ Frauchen
  • ausreichend mit Decken ausgelegte Schlafplätze
  • Garten mit Schatten und Sonnenplätzen
  • Mit Leckerlis gefüllte Hosensäcke / Manteltaschen
  • Katzen und Kinder-Kinder
  • ausgiebige, tägliche Spaziergänge
  • ab und an ein Cafehausbesuch
  • Karotten, Marillen, Himbeeren (selbstgepflückt von der Staude), Bananen etc.
  • Bereitschaft zum "Dauerstreicheln"

Weitere Informationen

Josephines Best Ridges arbeitet eng mit dem Ridgeback Club Österreich RCCÖ zusammen. Für weitere Infomationen besuchen Sie bitte :

 

Der

Rhodesian Ridgeback

Ein Stück afrikanischer Geschichte -

 

Rhodesian Ridgeback - die einzige anerkannte Hunderasse, die dem südlichen Afrika entstammt.

 

Ihr Ursprung findet sich in alten Rassen der ehemaligen Kapkolonie. Vor allem die Hunde der Khoi-Khoi zeigten den umgekehrten Aalstrich, der der Rasse zu seiner Bekanntheit verhalf.

Die Hunde damals zeigten auch sonst schon erste Ähnlichkeiten: spitze Ohren und Schnauze, lange Gliedmaßen, lange buschige Rute und ein rotgoldenes Fell.

Ihre Aufgabe war es, auf weite Entfernungen Wild aufzuspüren, die Menschen vor Gefahren zu warnen und deren Siedlungen zu beschützen. Später wurden diese Hunde von den Kolonialherren mit anderen Rassen gekreuzt und weiterhin zur Bewachung ihrer Farmen eingesetzt. Bekannter ist aber, dass die Tiere zur Jagd auf Löwen und anderes Großwild verwendet wurden. Ihre Part war das Aufzuspüren und Festsetzen der Beute, bis die Jäger vor Ort waren.

 

Der Originalstandard des Rhodesian Ridgeback, 1922 aufgestellt von dem Briten Francis Richard Barnes in Bulawayo, Rhodesien, basierte auf dem Dalmatiner-Standard und wurde 1926 von der Kennel Union des Südlichen Afrika anerkannt. In den 70-er Jahren wurde das erste Ridgebackpaar (Glenaholm Lalela und Huntridge´s Amadeus - Zwinger "Mtubatuba´s" ) aus Afrika nach Österreich importiert und ins Österreichische Hundezuchtbuch eingetragen.

Temperament

In der Ruhe liegt die Kraft...

 

Laut FCI: würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheu - das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf.

Bis zu seinem 3 Lebensjahr ist der Ridge das reinste Energiebündel, das gefordert und gefördert werden möchte, aber auch die Geduld von Herrchen / Frauchen deutlich auf die Probe stellt. Ist es doch mit der Erziehung so eine Sache, wenn man Sturheit und Eigensinn gegenübersteht. Auch möchte man hier anmerken , dass der Ridgeback durch Zwang zu keiner gewünschten Handlung zu bewegen ist . Viel Zeit beansprucht also seine Erziehung, und das von Welpenbeinen an. Mit den Jahren wird es dann ruhiger - langes Dösen in der Sonne oder ausgedehnte Nickerchen vor einem warmen Ofen bedeuten dann das reinste Ridgebackglück. Doch darf man den Bewegungsdrang des Tieres nicht unterschätzen - langes spazierengehen, gemeinsames Laufen oder Wandern, auch Begeleiter bei Reitausflügen und Radtouren. Der Ridgeback möchte körperlich und geistig beansprucht werden, sonst wird er unglücklich. Im Rudel zeigt er oftmals seinen Jagdinstinkt . Generell freundlich, teilt er sein Heim gerne mit Kind, Hund und Katz. und ist auch aufgeschlossen gegenüber allfälligen neuen Mitbewohnern.

 

 

Erziehung

Ist manchmal kompliziert....

 

Wie bereits mehrmals erwähnt - die Erziehung des Rigeback ist nicht einfach. Der Ridgeback ist ein Begleiter mit besonderen Bedürfnissen. Wer gerne einen Hund hätte, der alle möglichen Kunststückchen auf Kommando abspielt, sollte sich lieber für Pudel, einen Collimix oder ähnliches entscheiden. Wer perfekte Unterordnung sucht , ist immer noch mit einem Schäferhund bestens beraten.

Der Lenrprozess dauert beim Ridge die ersten 3. Lebensjahre an. Dabei ist Durchhaltevermögen gefragt. Übungen müssen viele Male wiederholt werden bevor sie sitzen. Manches Training (zB. korrektes Stehen) soll bereits im Welpenalter begonnen werden. Strafen oder Druck sind dabei vollkommen fehl am Platz, gefährden das Wesen des Hundes und die Beziehung zum Menschen.

Das Tier ist groß, kräftig und oftmals ungestüm, und nicht selten kann es zu blauen Flecken und Kratzern durch die scharfen Krallen kommen. Also muss der Hund von Beginn an lernen sich Kindern und Lederjacken mit Vorsicht zu nähern und sie nicht vor Liebe einzugraben/aufzureißen. (Anmerkung: Um ärgste Hautschäden des Hundehalters/halterin zu vermeiden, ist von Anfang an Krallenpflege wichtig!)

Auch der Umgang mit anderen Hunden will gelernt sein. Gerade in jungen Jahren neigt ein Ridge zu ausgelassenen Spielen - nicht immer wird diese robuste Urkraft von der Gegenseite mit uneingeschränkter Freude angenommen. Selten auch, dass so ein junger Rigde Rücksicht auf die Größe seines Spielgefährten nimmt.

Der Besuch einer Hundeschule, in der zB. mit Clickertraining und Fährtenarbeit trainiert wird und es die Möglichkeit des kontrollierten Zusammenführens der Hunde gibt, ist sehr empfehlenswert.